Sommersemester 2021

Vorlesungen

Anzahl der Semesterwochenstunden: 3

Zeit und Ort: Mo, 10:00 Uhr s.t. – 12:30 Uhr, HS 2; falls Präsenzveranstaltungen möglich sind, sonst auf Moodle

Teilnehmerkreis: Studierende in der Examensvorbereitung

Inhalt: Fallbezogene Wiederholung  und Vertiefung prüfungsrelevanter Probleme des Besonderen Teils des Strafrechts

 

Weitere Informationen über den Moodle-Kurs oder den LEO-Hauptkurs

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: 03.05., 10.05., 17.05.2021, jeweils 15:00 bis 17:00 Uhr online; ggf. wird zu einem späteren Zeitpunkt ein weiterer Termin festgelegt

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 3. Semester, (SPB 6 und 7)

Vorkenntnisse: keine

Inhalt: Die Veranstaltung widmet sich verschiedenen Aspekten des Medienstrafrechts. Phänomene wie „Hate Speech“ und „Fake News“ werden ebenso behandelt wie die Rolle der Medien im Strafprozess und ihre Bedeutung für die öffentliche Wahrnehmung von Kriminalität und Justiz.

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: 6, 7

weitere Informationen über den Moodle-Kurs

Anzahl der Semesterwochenstunden: es werden 4 Veranstaltungen angeboten

Zeit und Ort: Dienstag, 20.4. 10-15 Uhr, 27.4. 10-15 Uhr, 4.5. 10-15 Uhr, 11.5. 10-13 Uhr, über Moodle

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 2. Semester

Vorkenntnisse: keine

Inhalt: Das Tierschutzstrafrecht berührt grundlegende ethische, strafrechtsdogmatische und kriminalpolitische Fragen, die aufgrund einer steigenden Sensibilität für den Umgang mit Tieren und den Konsum tierischer Produkte gesellschaftlich zunehmend an Bedeutung gewinnen. In der Vorlesung „Tierschutzstrafrecht“ erhalten Studierende einen Einblick in die ethischen Grundlagen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Tierhaltung, in die Voraussetzungen der Strafbarkeit nach dem Tierschutzgesetz sowie in die aktuelle Forschung zur Strafverfolgung von Verstößen im Bereich der Nutztierhaltung. Eine Praktikerin wird über die Realitäten der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung berichten; zudem werden die Studierenden selbst Fallstudien bearbeiten.

In der Vorlesung wird unter anderem folgenden Fragen nachgegangen:

  • Wie sieht Tierhaltung in Deutschland aus? Wie sind die rechtlichen Vorgaben?
  • Ist Massentierhaltung in Deutschland eigentlich erlaubt?
  • Welcher Umgang mit Tieren ist ethisch vertretbar?
  • Was sind die Voraussetzungen der Strafbarkeit nach § 17 Tierschutzgesetz? Welche Ordnungswidrigkeiten gibt es?
  • Warum wird im Tierschutzrecht seit Jahren ein Vollzugsdefizit festgestellt?
  • Wie werden Staatsanwaltschaft und Veterinärbehörden auf Tierschutzverstöße aufmerksam?
  • Wie laufen die staatsanwaltlichen Ermittlungen im Bereich des Tierschutzstrafrechts ab?
  • Sind TierschützerInnen wegen Hausfriedensbruchs strafbar, wenn sie heimlich tierschutzwidrige Zustände in Ställen filmen?

Einheit 1: Rechtslage und ethisches Fundament

Einheit 2: Tierschutzstrafrecht in der Praxis – Gerichtsurteile und Expertengespräch mit einer Amtstierärztin

Einheit 3: Tierschutzstrafrecht in der Praxis – Staatsanwaltschaften im Fokus

Einheit 4: Reaktionen auf die Vollzugsprobleme und Lösungsansätze

Literatur: Hoven/Hahn, Tierschutzstrafrecht - Ein Überblick, JuS 2020, 823–827

Zur Vertiefung:

Historikerin Veronika Settele im Deutschlandfunk über die Geschichte der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung

FAZ-Einspruch von Prof. Dr. Elisa Hoven Tierquälerei als Staatsraison?

Interview mit Prof. Dr. Jens Bülte zum Vollzugsdefizit im Tierschutzrecht

LTO-Artikel zu Stalleinbrüchen - OLG bestätigt Freisprüche für Aktivisten

Sonstige Hinweise: 
Eine Prüfung findet nicht statt, und es kann kein SQ-Schein erworben werden. Einschreibung und weitere Informationen erfolgen über Moodle

Wintersemester 2020/21

Vorlesungen

Im Rahmen des universitätseigenen Repetitoriums übernimmt Frau Professorin Hoven den Allgemeinen Teil des Strafrechts. Mittels fallbezogener Wiederholung des Stoffs und Vertiefung prüfungsrelevanter Probleme werden die Studierenden auf die staatliche Pflichtfachprüfung vorbereitet. 

Seminare

Das Sexualstrafrecht spielt in den Medien und in der Öffentlichkeit eine erhebliche Rolle, wird an der Universität allerdings kaum gelehrt. Die SeminarteilnehmerInnen sollen sich mit aktuellen Fragen des Sexualstrafrechts befassen, etwa mit einer Erhöhung von Strafen für Kindesmissbrauch, dem Upskirting oder dem „Only Yes Means Yes“-Modell. Vorausgesetzt wird die Freude daran, sich mit rechtsdogmatischen Problemen, aber auch mit kriminalpolitischen Diskussionen, Strafverfolgungsstatistiken und Erkenntnissen aus anderen Wissenschaften zu beschäftigen.

Das Legal Lab „Hate Speech im Internet” soll sich Fragen von Hate Speech auf wissenschaftliche Weise nähern. Im Rahmen des Projekts sollen Studierende unter Anleitung von Frau Professorin Hoven das Phänomen „Hate Speech” näher beleuchten und eigene Studien zum Thema entwickeln und durchführen (etwa auch eine Medienanalyse von "Shitstorms" im Internet, Interviews mit Betroffenen, StrafverteidigerInnen, und StaatsanwältInnen). Ggf. erforderliche Mittel für Reisen für die Studien werden gestellt.

Abschlusstagung des Legal Labs "Hate Speech im Internet"

Das Legal Lab “Hate Speech im Internet” der Universität Leipzig hat sich im vergangenen Semester verschiedenen Facetten von Online Hate Speech und digitalem Hass auf wissenschaftliche Weise genähert. Im Rahmen des Projekts haben die Studierenden unter Anleitung von Frau Professorin Hoven das Phänomen “Digitaler Hass” näher beleuchtet und eigene Studien zum Thema entwickelt und durchgeführt. In der Online-Abschlusstagung werden die Ergebnisse der Gruppen präsentiert und diskutiert.

Themen sind unter anderem: Wie laufen Shitstorms ab? Welchen Einfluss hat Anonymität im Netz auf das Phänomen des digitalen Hasses? Was sind die Besonderheiten sexualisierter Hasskommentare? Und wie handhaben andere Länder den digitalen Hass? Würde Donald Trump sich mit seinen Tweets in Deutschland strafbar machen? Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion! Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Den Zugang erhalten Sie nach einer Voranmeldung über Eventbrite: https://www.eventbrite.de/e/147591382799
Teilnahme ist kostenlos. 
Bei Fragen zur Veranstaltung oder Problemen bei der Anmeldung wenden Sie sich bitte an: forschungdigitalerhass(at)uni-leipzig.de

PROGRAMM
PDF 4 MB

Sonstiges

5. Juni 2020 an der Universität zu Köln
Mehr erfahren

Professorin Hoven bietet im Wintersemester 2020/2021 einen Lektürekurs Strafrecht an. Der Lektürekurs richtet sich ausschließlich an Doktorand_innen. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren diese miteinander selbst ausgewählte strafrechtswissenschaftliche Texte. Die Texte können aktuelle Fragen, aber auch Grundlagen des Strafrechts, philosophische Aspekte, internationale und völkerrechtliche Bezüge sowie kriminologische Gesichtspunkte behandeln.
Ablauf: Doktorand_innen wählen einen Text aus, der mind. 2 Wochen vor der Sitzung - gemeinsam mit einigen Leitfragen - an alle Teilnehmenden versendet wird. Zu Beginn der Sitzung wird der Text kurz vorgestellt, anschließend wird diskutiert. Die Veranstaltung findet über Zoom statt.

Förderungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene finanzielle und ideelle Fördermöglichkeiten für Ihr Studium. Hier können Sie sich informieren:

Kontakt

Deutsches und ausländisches Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Medienstrafrecht

Institutsgebäude
Burgstraße 21
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35290
Telefax: +49 341 97-35298

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