Hier finden Sie alle aktuellen und vergangenen Lehrveranstaltungen vom Lehrstuhl von Prof. Dr. Elisa Hoven.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Audimax, Foto: Swen Reichhold
Audimax, Foto: Swen Reichhold

Wintersemester 2022/2023

Anzahl der Semesterwochenstunden: 3

Teilnehmerkreis: Studierende in der Examensvorbereitung

Inhalt: Fallbezogene Wiederholung und Vertiefung prüfungsrelevanter Probleme des Besonderen Teils des Strafrechts

Zeit und Ort: Dienstag, 17.00 – 20.00 Uhr, HS 7

Das Legal Lab „Jura und Journalismus“ gibt Studierenden die Möglichkeit, im Team eigene Texte über juristische Fragen zu schreiben, die in der Leipziger Volkszeitung als Kolumne „Recht so?“ veröffentlicht werden.

Für angehende JuristInnen ist es überaus wichtig, sich präzise ausdrücken zu können. Unterschätzt wird bislang die Fähigkeit, auch komplexe juristische Probleme für Laien verständlich zu erklären. Wenn die BürgerInnen das Recht aber nicht verstehen, schwindet das Vertrauen in Gesetze und Justiz.

Das Legal Lab soll den TeilnehmerInnen die erforderlichen Kompetenzen vermitteln, um Rechtsfragen in anschaulicher und spannender Weise zu beantworten. Sie lernen die Grundvoraussetzungen von Wissenschaftskommunikation und bekommen die Chance, ihr rechtliches Wissen mit einem breiten LeserInnenkreis zu teilen.

In der Leipziger Volkszeitung wird jeden Monat eine kurze Kolumne (2500 Zeichen) erscheinen, in der Studierende ausgewählte Fragen von LeserInnen der LVZ beantworten.  Die Kolumne wird unter den Namen der jeweils federführenden Studierenden in der Print- und in der Online-Ausgabe der LVZ veröffentlicht. Die Fragen können aus allen Bereichen des Rechts kommen.    

Zeit und Ort: Mittwoch, 15.00 – 17.00 Uhr

Aktuell sind alle Plätze des Legal Labs belegt. Eine erneute Ausschreibung erfolgt erst für das Sommersemster 2023. Wir bitten von Bewerbungen derzeit abzusehen.

Sommersemester 2022

Anzahl der Semesterwochenstunden: 3

Teilnehmerkreis: Studierende in der Examensvorbereitung

Inhalt: Fallbezogene Wiederholung und Vertiefung prüfungsrelevanter Probleme des Besonderen Teils des Strafrechts

Zeit und Ort: Dienstag, 17.00 – 20.00 Uhr, HS 7

Zeit und Ort: Dienstag, 11.00 – 13.00 Uhr, Audimax
Klausuren: am 22.4., 20.5., 24.6.  Fr. 13.00 – 16.00 Uhr, Audimax
Ferienhausarbeit vor dem Sommersemester 2022

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2 SWS

Zeit und Ort:  Montag, 09.00 – 11.00 Uhr, Zoom

Beginn: 25.04.2022

Das Legal Lab „Jura und Journalismus“ gibt Studierenden die Möglichkeit, im Team eigene Texte über juristische Fragen zu schreiben, die in der Leipziger Volkszeitung als Kolumne „Recht so?“ veröffentlicht werden.

Für angehende JuristInnen ist es überaus wichtig, sich präzise ausdrücken zu können. Unterschätzt wird bislang die Fähigkeit, auch komplexe juristische Probleme für Laien verständlich zu erklären. Wenn die BürgerInnen das Recht aber nicht verstehen, schwindet das Vertrauen in Gesetze und Justiz.

Das Legal Lab soll den TeilnehmerInnen die erforderlichen Kompetenzen vermitteln, um Rechtsfragen in anschaulicher und spannender Weise zu beantworten. Sie lernen die Grundvoraussetzungen von Wissenschaftskommunikation und bekommen die Chance, ihr rechtliches Wissen mit einem breiten LeserInnenkreis zu teilen.

In der Leipziger Volkszeitung wird jeden Monat eine kurze Kolumne (2500 Zeichen) erscheinen, in der Studierende ausgewählte Fragen von LeserInnen der LVZ beantworten.  Die Kolumne wird unter den Namen der jeweils federführenden Studierenden in der Print- und in der Online-Ausgabe der LVZ veröffentlicht. Die Fragen können aus allen Bereichen des Rechts kommen.    

Zeit und Ort: Mittwoch, 15.00 – 17.00 Uhr

Aktuell sind alle Plätze des Legal Labs belegt. Eine erneute Ausschreibung erfolgt erst für das Wintersemester 2022/23. Wir bitten von Bewerbungen derzeit abzusehen.

Wintersemester 2021

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2 SWS

Zeit und Ort:  Montag, 13:00 – 15:00 Uhr, Audimax (falls Präsenz möglich, sonst Moodle)

Beginn: 18.10.2021

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 3. Semester

Vorkenntnisse: Die Lehrveranstaltung knüpft an die Vorlesung Strafrecht I und II (Grundlagen und Allgemeiner Teil) aus dem 1. und 2. Semester an und setzt den dort behandelten Stoff voraus. 

Inhalt: Die Vorlesung bietet eine Einführung in den Aufbau des Besonderen Teils (BT) des Strafgesetzbuches (StGB). Eingehend behandelt werden insbesondere die Tötungs- und Körperverletzungsdelikte sowie die Ehrdelikte und die Delikte gegen die persönliche Freiheit. Neben der Abschlussklausur wird eine Wiederholungsklausur in den Semesterferien für diejenigen angeboten, die in der Abschlussklausur durchgefallen sind oder sie nicht mitschreiben konnten. 

Literatur: Klesczewski, Strafrecht Besonderer Teil, Tübingen 2016; Rengier, Strafrecht Besonderer Teil II, 19. Auflage, 2018

Anzahl der Semesterwochenstunden: 3

Teilnehmerkreis: Studierende in der Examensvorbereitung

Inhalt: Fallbezogene Wiederholung und Vertiefung prüfungsrelevanter Probleme des Allgemeinen Teils des Strafrechts.

Start: 18.10.2021, 9:00, Hybrid

Das Legal Lab „Jura und Journalismus“ gibt Studierenden die Möglichkeit, im Team eigene Texte über juristische Fragen zu schreiben, die in der Leipziger Volkszeitung als Kolumne „Recht so?“ veröffentlicht werden.

Für angehende JuristInnen ist es überaus wichtig, sich präzise ausdrücken zu können. Unterschätzt wird bislang die Fähigkeit, auch komplexe juristische Probleme für Laien verständlich zu erklären. Wenn die BürgerInnen das Recht aber nicht verstehen, schwindet das Vertrauen in Gesetze und Justiz.

Das Legal Lab soll den TeilnehmerInnen die erforderlichen Kompetenzen vermitteln, um Rechtsfragen in anschaulicher und spannender Weise zu beantworten. Sie lernen die Grundvoraussetzungen von Wissenschaftskommunikation und bekommen die Chance, ihr rechtliches Wissen mit einem breiten LeserInnenkreis zu teilen.

In der Leipziger Volkszeitung wird jeden Monat eine kurze Kolumne (2500 Zeichen) erscheinen, in der Studierende ausgewählte Fragen von LeserInnen der LVZ beantworten.  Die Kolumne wird unter den Namen der jeweils federführenden Studierenden in der Print- und in der Online-Ausgabe der LVZ veröffentlicht. Die Fragen können aus allen Bereichen des Rechts kommen.    

Was wird geboten?

Die Besonderheit des Legal Lab besteht darin, dass Studierende in die Grundtechniken des journalistischen Schreibens eingeführt werden und die Gelegenheit erhalten, die erworbenen Kenntnisse direkt in eigenen veröffentlichten Texten zu erproben. Darüber hinaus sind ein Besuch in der Chefredaktion der LVZ und ein Vortrag eines Juristen, der erfolgreich als Journalist aktiv ist, geplant. Für die Teilnahme und aktive Mitarbeit erhalten die Studierenden eine Schlüsselqualifikation.  

 

Sommersemester 2021

Anzahl der Semesterwochenstunden: 3

Zeit und Ort: Mo, 10:00 Uhr s.t. – 12:30 Uhr, HS 2; falls Präsenzveranstaltungen möglich sind, sonst auf Moodle

Teilnehmerkreis: Studierende in der Examensvorbereitung

Inhalt: Fallbezogene Wiederholung  und Vertiefung prüfungsrelevanter Probleme des Besonderen Teils des Strafrechts.

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: 03.05., 10.05., 17.05.2021, jeweils 15:00 bis 17:00 Uhr online; ggf. wird zu einem späteren Zeitpunkt ein weiterer Termin festgelegt

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 3. Semester, (SPB 6 und 7)

Vorkenntnisse: keine

Inhalt: Die Veranstaltung widmet sich verschiedenen Aspekten des Medienstrafrechts. Phänomene wie „Hate Speech“ und „Fake News“ werden ebenso behandelt wie die Rolle der Medien im Strafprozess und ihre Bedeutung für die öffentliche Wahrnehmung von Kriminalität und Justiz.

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: 6, 7

Anzahl der Semesterwochenstunden: es werden 4 Veranstaltungen angeboten

Zeit und Ort: Dienstag, 20.4. 10-15 Uhr, 27.4. 10-15 Uhr, 4.5. 10-15 Uhr, 11.5. 10-13 Uhr, über Moodle

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 2. Semester

Vorkenntnisse: keine

Inhalt: Das Tierschutzstrafrecht berührt grundlegende ethische, strafrechtsdogmatische und kriminalpolitische Fragen, die aufgrund einer steigenden Sensibilität für den Umgang mit Tieren und den Konsum tierischer Produkte gesellschaftlich zunehmend an Bedeutung gewinnen. In der Vorlesung „Tierschutzstrafrecht“ erhalten Studierende einen Einblick in die ethischen Grundlagen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Tierhaltung, in die Voraussetzungen der Strafbarkeit nach dem Tierschutzgesetz sowie in die aktuelle Forschung zur Strafverfolgung von Verstößen im Bereich der Nutztierhaltung. Eine Praktikerin wird über die Realitäten der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung berichten; zudem werden die Studierenden selbst Fallstudien bearbeiten.

In der Vorlesung wird unter anderem folgenden Fragen nachgegangen:

  • Wie sieht Tierhaltung in Deutschland aus? Wie sind die rechtlichen Vorgaben?
  • Ist Massentierhaltung in Deutschland eigentlich erlaubt?
  • Welcher Umgang mit Tieren ist ethisch vertretbar?
  • Was sind die Voraussetzungen der Strafbarkeit nach § 17 Tierschutzgesetz? Welche Ordnungswidrigkeiten gibt es?
  • Warum wird im Tierschutzrecht seit Jahren ein Vollzugsdefizit festgestellt?
  • Wie werden Staatsanwaltschaft und Veterinärbehörden auf Tierschutzverstöße aufmerksam?
  • Wie laufen die staatsanwaltlichen Ermittlungen im Bereich des Tierschutzstrafrechts ab?
  • Sind TierschützerInnen wegen Hausfriedensbruchs strafbar, wenn sie heimlich tierschutzwidrige Zustände in Ställen filmen?

Einheit 1: Rechtslage und ethisches Fundament

Einheit 2: Tierschutzstrafrecht in der Praxis – Gerichtsurteile und Expertengespräch mit einer Amtstierärztin

Einheit 3: Tierschutzstrafrecht in der Praxis – Staatsanwaltschaften im Fokus

Einheit 4: Reaktionen auf die Vollzugsprobleme und Lösungsansätze

Literatur: Hoven/Hahn, Tierschutzstrafrecht - Ein Überblick, JuS 2020, 823–827

Flyer

Zur Vertiefung:

Historikerin Veronika Settele im Deutschlandfunk über die Geschichte der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung

FAZ-Einspruch von Prof. Dr. Elisa Hoven Tierquälerei als Staatsraison?

Interview mit Prof. Dr. Jens Bülte zum Vollzugsdefizit im Tierschutzrecht

LTO-Artikel zu Stalleinbrüchen - OLG bestätigt Freisprüche für Aktivisten

Wintersemester 2020/2021

Im Rahmen des universitätseigenen Repetitoriums übernimmt Frau Professorin Hoven den Allgemeinen Teil des Strafrechts. Mittels fallbezogener Wiederholung des Stoffs und Vertiefung prüfungsrelevanter Probleme werden die Studierenden auf die staatliche Pflichtfachprüfung vorbereitet. 

Das Sexualstrafrecht spielt in den Medien und in der Öffentlichkeit eine erhebliche Rolle, wird an der Universität allerdings kaum gelehrt. Die SeminarteilnehmerInnen sollen sich mit aktuellen Fragen des Sexualstrafrechts befassen, etwa mit einer Erhöhung von Strafen für Kindesmissbrauch, dem Upskirting oder dem „Only Yes Means Yes“-Modell. Vorausgesetzt wird die Freude daran, sich mit rechtsdogmatischen Problemen, aber auch mit kriminalpolitischen Diskussionen, Strafverfolgungsstatistiken und Erkenntnissen aus anderen Wissenschaften zu beschäftigen.

Das Legal Lab „Hate Speech im Internet” soll sich Fragen von Hate Speech auf wissenschaftliche Weise nähern. Im Rahmen des Projekts sollen Studierende unter Anleitung von Frau Professorin Hoven das Phänomen „Hate Speech” näher beleuchten und eigene Studien zum Thema entwickeln und durchführen (etwa auch eine Medienanalyse von "Shitstorms" im Internet, Interviews mit Betroffenen, StrafverteidigerInnen, und StaatsanwältInnen). Ggf. erforderliche Mittel für Reisen für die Studien werden gestellt.

Abschlusstagung des Legal Labs "Hate Speech im Internet"

Das Legal Lab “Hate Speech im Internet” der Universität Leipzig hat sich im vergangenen Semester verschiedenen Facetten von Online Hate Speech und digitalem Hass auf wissenschaftliche Weise genähert. Im Rahmen des Projekts haben die Studierenden unter Anleitung von Frau Professorin Hoven das Phänomen “Digitaler Hass” näher beleuchtet und eigene Studien zum Thema entwickelt und durchgeführt. In der Online-Abschlusstagung werden die Ergebnisse der Gruppen präsentiert und diskutiert.

Themen sind unter anderem: Wie laufen Shitstorms ab? Welchen Einfluss hat Anonymität im Netz auf das Phänomen des digitalen Hasses? Was sind die Besonderheiten sexualisierter Hasskommentare? Und wie handhaben andere Länder den digitalen Hass? Würde Donald Trump sich mit seinen Tweets in Deutschland strafbar machen? Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion! Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Den Zugang erhalten Sie nach einer Voranmeldung über Eventbrite: https://www.eventbrite.de/e/147591382799
Teilnahme ist kostenlos. 
Bei Fragen zur Veranstaltung oder Problemen bei der Anmeldung wenden Sie sich bitte an: forschungdigitalerhass(at)uni-leipzig.de

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