Hier finden Sie alle Informationen rund um das Institut für Internationales Recht an der Universität Leipzig.

Foto: Blick auf das Paulinum und das Neue Augusteum mit dem Bronzemodell der alten Paulinerkirche im Vordergrund
Foto: Christian Hüller

Zielsetzung

Das „Institut für Internationales Recht“ an der Universität Leipzig widmet sich der Förderung des Internationalen Rechts in seiner gesamten Breite. Hierzu zählen das Internationale öffentliche Recht (Völkerrecht) und das Europarecht als spezifische Ausprägung des internationalen öffentlichen Rechts.

Die vorhandenen spezifischen inhaltlichen Ausrichtungen, etwa in Form des Völkerstrafrechts, des internationalen und des europäischen Wirtschaftsrechts und des Europäischen Strafrechts, der internationalen Rechtshilfe (etwa im Zivil- und Strafrecht) und des regionalen und globalen Menschenrechtsschutzes eröffnen vielfältige Kooperationsmöglichkeiten in Forschung und Lehre innerhalb der Juristenfakultät.

Darüber hinaus ist die Ausrichtung des Instituts für Internationales Recht prädestiniert für rechtsvergleichende und interdisziplinäre Forschungsansätze, etwa in Kooperation mit der Politikwissenschaft, was bereits in der Vergangenheit erfolgreich praktiziert wurde. Strategisches Ziel des Instituts ist es zum einen, bereits bestehende Formate besser aufeinander abzustimmen und auszubauen sowie neue übergreifende, interdisziplinäre Konzepte zu entwickeln.

Forschung und Lehre

Die Zielsetzung des Instituts soll sich in einem Mehrwert für Forschung und Lehre an der Universität Leipzig niederschlagen.

Dabei sind Veranstaltungsreihen angedacht, wie sie etwa vom Lehrstuhl Schiedermair zur „Differenzierten Integration in Europa“ im Sommersemester 2016 in Kooperation mit der Politikwissenschaft durchgeführt wurden. Hier kann an Erfahrungen angeknüpft werden, die im Rahmen von internationalen Seminaren (etwa des Miami-Leipzig-Seminars) zu unterschiedlichen Themen gemacht wurden.

Angedacht sind zudem Veranstaltungsreihen im Bereich des Völkerstrafrechts, der das Strafrecht und das Völkerrecht miteinander verbindet. Des Weiteren fand 2019 eine Summer School zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) statt, die einen breiten Anknüpfungspunkt für unterschiedliche Forschungsinteressen bietet und auch Studierenden außerhalb der Universität Leipzig offen stand. Im September 2021 fand eine Neuauflage der Summer School in Dresden unter dem Thema Human Rights in Theory and Practice statt.

Die Aktivitäten des Instituts für Internationales Recht sollen in der Lehre den Schwerpunktbereichen (etwa dem Schwerpunktbereich 4 Europarecht – Völkerrecht – Menschenrechte) zu Gute kommen und damit zu einer Profilschärfung beitragen. 

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