Was tun, wenn Sie vor oder während einer Prüfungsleistung im Grund- oder Hauptstudium krank werden oder wenn Sie für eine Prüfungsleistung aus gesundheitlichen Gründen einen Nachteilsausgleich benötigen? Hier finden Sie die Antworten.

Das Bild zeigt Studierende in einer Prüfung, Foto: Colourbox
Foto: Colourbox

Studierende mit Beeinträchtigungen oder längerfristigen gesundheitlichen Problemen haben einen Anspruch auf  einen individuellen Nachteilsausgleich. Zu den relevanten Gesetzen, in denen der Nachteilsausgleich geregelt ist, gehören neben Grundgesetz und UN-Behindertenkonvention (UN-BRK) auch das Hochschulrahmengesetz (HRG) sowie das Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG).

Der Ausgleich kann beispielsweise in einem angepassten Zeitrahmen für die Prüfung bestehen. Auch die Prüfungsart selbst wird gegebenenfalls angepasst. Selbst besondere technische Hilfsmittel können eine Option sein.
Kommt der Nachteilsausgleich für Sie infrage, beantragen Sie ihn mit diesem Formular beim Prüfungsausschusses für den Studiengang Rechtswissenschaft.

Bitte reichen Sie Ihren Antrag auf Nachteilsausgleich (nach Möglichkeit) mindestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin bei dem_der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ein. Dann bleibt genug Zeit, um über Ihren Antrag rechtzeitig zu entscheiden.

Ansprechpartner_in bei Fragen ist zunächst das StiL-Mentoring oder der Prüfungsausschuss, aber auch die_der Senatsbeauftragte für Studierende mit Behinderung und chronischen Erkrankungen,

Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht an einer Prüfungsleistung im Rahmen des Universitätsstudiums (Klausur, Hausarbeit oder Leistungen im Rahmen des Zulassungsseminars) teilnehmen können, so müssen Sie das Versäumnis oder den Rücktritt unverzüglich schriftlich anzeigen.

Der Nachweis der Erkrankung erfolgt grundsätzlich durch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die in der Regel nicht später als am Prüfungstag bzw. Abgabetermin ausgestellt sein darf.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung legen Sie bitte spätestens am dritten Werktag nach der Prüfung vor. Geben Sie bitte außerdem immer die entsprechende Prüfungsleistung, die Matrikelnummer sowie das Fachsemester an. Nach dem Sächsischen Datenschutzgesetz dürfen personenbezogene Daten erhoben werden, wenn dies zur Aufgabenerfüllung der erhebenden Stelle erforderlich ist.

Wo Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abgeben müssen, hängt von der Prüfungsleistung ab, für die Sie sich entschuldigen möchten:

  • Sofern es um Leistungen im Rahmen der Zwischenprüfungen, um die Grundlagenfachklausur oder Klausuren im Rahmen der Übungen für Fortgeschrittene geht, geben Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bitte im Studienbüro (Burgstr. 27, Raum 4.02) ab.
  • Sofern Sie aufgrund von Krankheit eine Schreibzeitverlängerung für eine Hausarbeit im Rahmen der Übungen für Fortgeschrittene oder des Zulassungsseminars beantragen möchten, legen Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bitte bei dem_der Übungsleiter_in oder Seminarleiter_in vor.

Für den Nachweis der Prüfungsunfähigkeit und die Bewilligung eines Nachteilsausgleichs in der staatlichen Pflichtfachprüfung oder der universitären Schwerpunktbereichsprüfung gilt ein gesondertes Verfahren. Mehr Informationen finden Sie hier.

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