Im Folgenden finden Sie die wesentlichen Informationen zu diesem Schwerpunktbereich zusammengefasst. Ergänzend sind im Curriculum die Pflicht- und Wahlveranstaltungen mit den geplanten Semesterwochenstunden (SWS) aufgeführt.

Mikrofone und Kameras, Foto: Colourbox
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Vorstellung des Schwerpunktbereichs

Der Schwerpunkt Medienrecht erfüllt das unerlässliche Bedürfnis einer demokratischen Informationsgesellschaft nach kompetenten Jurist_innen, die sich ihrer Chancen und Risiken gleichermaßen bewusst und in der Lage sind, die vielfältigen Konflikte zwischen Informationsinteressen und Persönlichkeitsschutz, zwischen technischem Fortschritt und rechtlichen Ordnungen, zwischen demokratischem Auftrag und wirtschaftlichen Zwängen zu erfassen. Neben den Funktionen der Medien für die demokratische Willensbildung haben sich wesentliche Veränderungen der menschlichen Kommunikation in vielen Gebieten ergeben. Sie (auch im internationalen Kontext) rechtlich zu erfassen und zu umhegen ist eine fortgesetzte Aufgabe und Herausforderung - gerade weil sich Information und Kommunikation dem Zugriff der nationalen Rechtsordnung entziehen. Zudem bietet sich damit zugleich ein neues Arbeitsgebiet an, auf dem junge Jurist_innen ein interessantes berufliches Tätigkeitsfeld finden können.

Curriculum

Veranstaltung SWS
I. Pflichtfächer (§ 26 Absatz 2 StudO)
Medienrecht I: Presse, Rundfunk, Telemedien – Institutioneller Teil 2
Medienrecht II: Presse, Rundfunk, Telemedien– Persönlichkeitsschutz und Äußerungsrecht 2
Urheberrecht 2
II. Katalog-Wahlfächer (§ 26 Absatz 4 StudO)
Datenschutzrecht 1
Öffentliches Informationsrecht 1
Medienstrafrecht (auch Schwerpunktbereich 6) 2
Marken- und Kennzeichenrecht 2
Urhebervertragsrecht 2
Filmrecht 1
Wettbewerbsrecht (auch Schwerpunktbereich 9) 2
Europäischer Menschenrechtsschutz – EMRK oder Internationaler und Europäischer Menschenrechtsschutz (auch Schwerpunktbereich 1, 3, 4, 6) 2