Schlüsselqualifikation

Leistungsnachweise

Rechtsgrundlagen

Studierende haben die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zu den Schlüsselqualifikationen nachzuweisen (§§ 18 Abs. 3 SächsJAPO; 15 S. 1 Nr. 6 StudO). Es besteht die Möglichkeit, gleichwertige Leistungsnachweise einer ausländischen oder inländischen Universität über die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zu den Schlüsselqualifikationen durch das Landesjustizprüfungsamt anerkennen zu lassen (§ 18 Abs. 4 SächsJAPO). Der Leistungsnachweis ist zur Anmeldung zum ersten Staatsexamen einzureichen.

Inhalt der Schlüsselqualifikationen

Die Schlüsselqualifikationen sollen den Studierenden dabei helfen, ihre sozialen, methodischen und persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln bzw. auszubauen, um ihr Wissen im späteren Berufsleben optimal anwenden zu können. Konkrete Veranstaltungsinhalte bilden dabei beispielsweise Kommunikationsfähigkeit, Gesprächsführung, Rhetorik, Vernehmungslehre, Verhandlungsmanagement, Streitschlichtung und Mediation.

Teilnahme an den Veranstaltungen

In jedem Semester werden von den Lehrstühlen verschiedene Veranstaltungen zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen angeboten. Die Termine werden auf deren Internetseiten bekanntgegeben. Die Teilnehmerzahl ist zumeist begrenzt; eine Anmeldung erfolgt teilweise über die jeweiligen Lehrstuhlsekretariate. Es wird empfohlen, die Veranstaltung zu den Schlüsselqualifikationen zwischen dem 3. und 6. Fachsemester zu belegen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen im WS 2018/19

 

Titel der Veranstaltung: „Legal Speaking“ an der Ostsee – Mündlicher Vortrag und Präsentation

Art der Veranstaltung: SQ-Workshop (deutschsprachig)

Dozent: Prof. Dr. Justus Meyer

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Montag bis Mittwoch, 10.-12.12.2018 an der Ostsee in der Außenstelle Zingst der Universität Leipzig

Beginn: Die Vorbesprechung findet am 11.7.2018 um 13 Uhr (s.t.) in Raum 5.01 (Burgstraße 27) statt.

Teilnehmerkreis: Ab 2. Semester.

Inhalt: Während die juristische Ausbildung das Schreiben von Klausuren wieder und wieder trainiert, wird der juristische Vortrag weitgehend vernachlässigt und lediglich im Rahmen von Zulassungs- und Prüfungsseminaren mit abgeprüft. Demgegenüber gehört es vielfach zum juristischen Arbeitsalltag, mündlich vorzutragen: Staatsanwälte und Verteidiger halten Plädoyers, Rechtsanwälte tragen Sachverhalte und Rechtsansichten vor, Richter verkünden und begründen ihre Urteile.

Der SQ-Workshop wendet sich an junge und fortgeschrittene Semester und soll auf die Vorträge im Seminar und die späteren beruflichen Herausforderungen vorbereiten. Die Teilnehmer trainieren, juristische Vorträge vorzubereiten und zu halten sowie durch Handouts und Präsentationsprogramme zu unterstützen. Es gibt einleitende Hinweise und Übungen zu Atemkontrolle, Körpersprache, deutlichem Sprechen und Lesen und juristisch präzisem Artikulieren. Es werden Vorträge gehalten und ausgewertet sowie Thesenpapiere und Powerpoint-Präsentationen gestaltet.

Sonstige Hinweise: Die Unterbringung in Zingst ist kostenfrei. Die Teilnehmer organisieren ihre An- und Abreise (Montag ab 16:00 Uhr, Mittwoch Nachmittag) selbst. Vor Ort verpflegen wir uns in Eigenregie.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen (ab sofort im Sekretariat, täglich 12-14 Uhr) werden nach ihrer zeitlichen Reihenfolge berücksichtigt.

 

Titel der Veranstaltung: Verhandlungslehre mit praktischen Übungen

Art der Veranstaltung: kooperative Lehrveranstaltung mit der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Dozent: Friedhelm Wachs, MBA

Anzahl der Semesterwochenstunden: 1

Zeit und Ort: Blockveranstaltung an drei Samstagen: 20.10.2018, 09.00-13.00 Uhr; 24.11.2018, 09.00-13.00 Uhr; 12.01.2019, 09.00-17.00 Uhr

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 2. Semester

Inhalt: Gegenstand der Veranstaltung ist eine Einführung in die Verhandlungslehre und eine Darstellung von Verhandlungsmethoden. Wesentlicher Bestandteil sind Fallstudien, die auf eine aktive Mitwirkung der Teilnehmer*innen zielen.

Nach einer Einführung in die Verhandlungslehre (Bedeutung und Struktur von Verhandlungen, Faktor Information, Verhandlungsablauf) behandelt die Veranstaltung Verhandlungsmethoden (distributive/ integrative negotiations), den Umgang mit Hindernissen, nonverbale Kommunikation, cross-cultural negotiations und Mehrparteienverhandlungen. Die Lehrveranstaltung wird in deutscher und (insbesondere was die Lehrmaterialien betrifft) in englischer Sprache durchgeführt.

Sonstige Hinweise: Informationen erhalten Sie über den LS Prof. Berger (Homepage und Aushänge), die Einschreibung erfolgt über AlmaWeb.

 

Titel der Veranstaltung: Außergerichtliche Streitbeilegung

Art der Veranstaltung: Kolloquium                                               

Dozent: Dr. Caspar Behme

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Di. 19.00 – 20.30 Uhr, HS 13

Beginn: 16.10.2018

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 5. Semester

Inhalt: Die Veranstaltung behandelt Möglichkeiten der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten außerhalb der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Sie verschafft einen Überblick über Strategien und Techniken der Vorbereitung und Durchführung von Verhandlungen (Methode des sachgerechten Verhandelns, Kommunikationstechniken, Analyse von Nichteinigungsalternativen) und über die gängigen alternativen Verfahren der Streitbeilegung (Mediation, Schlichtung, Schiedsverfahren) inklusive ihrer rechtlichen Grundlagen. Dabei werden die theoretisch vermittelten Kenntnisse in Rollenspielen mit den Teilnehmern praktisch angewandt und erprobt.

Hinweis: Die Veranstaltung ist ein Wahlfach (kraft Anzeige) des Schwerpunktbereichs „Unternehmensrecht“ (SPB 9) und des Schwerpunktbereichs „Rechtsgestaltung – Rechtsberatung - Rechtsdurchsetzung“ (SPB 8).

Bei erfolgreicher aktiver Teilnahme erhalten die Studierenden eine Bescheinigung über den Erwerb von Schlüsselqualifikation.

 

Titel der Veranstaltung: Kolloquium zur revisionsrechtlichen Klausurbearbeitung

Art der Veranstaltung: Kolloquium

Dozent: Prof. Dr. Katharina Beckemper

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Blockveranstaltung,

Teilnehmerkreis: ab 7. Semester, SPB 6, nach vorheriger Anmeldung

Vorkenntnisse: Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die in diesem oder im nächsten Semester die Klausur im Schwerpunktbereich „Kriminalwissenschaften“ schreiben wollen. Es werden deshalb Kenntnisse in den Pflichtfächern Revisionsrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Strafzumessung erwartet.

Inhalt: In der Veranstaltung werden Sachverhalte diskutiert und gelöst. Dabei wird es sich nicht um eine Frontalveranstaltung handeln, sondern den Studierenden/Kandidaten werden Sachverhalte ausgegeben und die von ihnen gefundenen Lösungen werden von den Studierenden eigenständig präsentiert und in der Gruppe diskutiert. Der Erwerb eines SQ-Scheines ist auf Nachfrage möglich.

 

Titel der Veranstaltung: UN-Kaufrecht - CISG

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: Prof. Dr. Justus Meyer

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Mo. 09.00 – 11.00 Uhr, SR 404

Beginn: 22.10.2018 (zweite Vorlesungswoche)

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 3. Semester, Erasmus-Studenten, Teilnehmer der Masterstudiengänge.

Inhalt:  Die Vorlesung behandelt die wichtigsten Rechtsprobleme im Zusammenhang mit internationalen Lieferverträgen. Im Zentrum steht die UN-Konvention über den internationalen Warenkauf (UN-Kaufrecht, CISG). Die wichtigsten Regelungen der Konvention werden anhand von Fall-Beispielen behandelt. Zudem soll die Bedeutung des UN-Kaufrechts für die deutsche Schuldrechtsmodernisierung 2002, andere nationale Reformen und vor allem für die europäische und weltweite Harmonisierung des Vertragsrechts verdeutlicht werden, die zum Beispiel im europäischen Verbrauchsgüterkaufrecht, dem DCFR und den Unidroit-Grundregeln der internationalen Handelsverträge sichtbar wird.

Literatur: Wird in der Veranstaltung vorgestellt.

Sonstige Hinweise: Die Teilnehmer können kurze Referate zu einzelnen Rechtsfragen halten und damit einen SQ-Schein erwerben. Für Erasmus- und Masterstudenten wird eine mündliche Prüfung angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

letzte Änderung: 04.02.2019