Prüfungsausschuss

Prüfungsausschuss für den Studiengang Rechtswissenschaften

Anfragen und Anträge in prüfungsrechtlichen Angelegenheiten, die den Studiengang Rechtswissenschaften (Staatsexamen) betreffen, richten Sie bitte an pruefungsausschuss-jura(at)uni-leipzig.de.

Zuständigkeit

Die Zuständigkeit des Prüfungsausschusses richtet sich nach der Prüfungsordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft. Danach fallen in seinen Zuständigkeitsbereich insbesondere die Leistungen im Rahmen der Zwischenprüfung und der Schwerpunktbereichsprüfung. Insoweit ist der Prüfungsausschuss u.a. zuständig für die Entscheidungen über:

- die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Fristversäumnis zur Anmeldung von Abschlussklausuren und der Hausarbeit für Anfangende, § 6 II 1 Nr. 2 lit. b.) PrüfO i.V.m. § 17 V StudO

- den Rücktritt von einer Prüfungsleistung, § 6 II 1 Nr. 1 lit. b.) i.V.m. § 8 I PrüfO

- die Gewährung eines Nachteilsausgleiches, § 6 II 1 Nr. 1 lit. b.) i.V.m. § 8 III PrüfO

- die Bewertung von Prüfungsleistungen bei unlauterem Prüfungsverhalten, § 6 II 1 Nr. 1 lit. b.) i.V.m. § 9 PrüfO

- Widersprüche gegen das endgültige Nichtbestehen der Zwischenprüfung, § 6 II 1 Nr. 2 lit. e.) PrüfO i.V.m. § 17 II StudO

- Widersprüche gegen das Zeugnis der universitären Schwerpunktbereichsprüfung, § 6 II 1 Nr. 3 lit. e.) i.V.m. § 28 II PrüfO

Bitte beachten Sie, dass bei Prüfungsleistungen im Rahmen der Übungen für Fortgeschrittene der oder die Übungsleiter/in, und nicht der Prüfungsausschuss zuständig ist.

Weiterhin entscheidet i.d.R. der Prüfungsausschuss über die Anerkennung von Prüfungsleistungen aus einem anderen Studium oder aus einem rechtwissenschaftlichen Studium an einer anderen Universität.

Hinweise zur Fristversäumnis bei der Anmeldung zu Teilleistungen zur Zwischenprüfung

Da die Anmeldung zur Abschluss-, Wiederholungsklausur oder Hausarbeit für Anfangende gemäß § 17 V Satz 1 oder 2 StudO i.V.m. § 13 I oder § 14 I PrüfO, ausdrücklich Voraussetzung für die Teilnahme an der Klausur oder Hausarbeit ist, kann eine solche Klausur oder Hausarbeit ohne entsprechende Anmeldung nicht gewertet werden; eine nachträgliche Anmeldung sieht die PrüfO nicht vor.

Haben Sie sich angemeldet, so müssen Sie dies gemäß § 29 I 2 PrüfO und § 27 I 2 StudO bei Zweifeln (z.B. durch einen Screenshot der erfolgreichen Anmeldung) nachweisen.

Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden und fehlt es damit an einer fristgerechten Anmeldung, die nun nachträglich nicht mehr möglich ist, so können Sie lediglich einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand hinsichtlich der Anmeldefrist stellen. Für den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gibt es kein Formular. Diesen müssen Sie selbst formulieren.

Ein solcher Antrag ist beim Prüfungsausschuss, z.H. des Vorsitzenden einzureichen; Sie können ihn persönlich zu den Sprechzeiten im Sekretariat des Lehrstuhls abgeben, per Post oder gern auch per Mail an pruefungsausschuss-jura(at)uni-leipzig.de senden.

Ein solcher Antrag auf Wiedereinsetzung kann nur Erfolg haben, wenn Sie gemäß § 32 VwVfG glaubhaft machen können, dass Sie die betreffende Anmeldefrist „ohne Verschulden“ versäumt haben, d.h. aus Gründen, die Sie nicht zu vertreten haben. Dies müssen Sie in Ihrem Antrag – nach Möglichkeit mit entsprechenden Nachweisen – darlegen.

Nachteilsausgleich

Hinsichtlich der Beantragung eines Nachteilsausgleiches beachten Sie bitte folgende Hinweise: https://www.jura.uni-leipzig.de/studium/studiengang-rechtswissenschaft/zwischenpruefung/

letzte Änderung: 09.08.2019