Fremdsprachennachweis

Gesetzliche Regelungen zum Fremdsprachennachweis

§ 18 SächsJAPO (Leistungsnachweise) 

(2) Außerdem muss der Bewerber fachspezifische Kenntnisse in einer Fremdsprache seiner Wahl nachweisen. Der Nachweis wird durch die Teilnahme an einer fremdsprachigen rechtswissenschaftlichen Lehrveranstaltung oder an einem rechtswissenschaftlich ausgerichteten Sprachkurs jeweils mit erfolgreicher Prüfung erbracht.

(4) Die Universitäten regeln die Verpflichtung, Leistungsnachweise im Schwerpunktbereichsstudium zu erbringen. 

Weitere Hinweis

Der Fremdsprachennachweis ist eine Zulassungsvoraussetzung für die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung § 20 (2) Nr. 6 PrüfO

Im Sprachenzentrum besteht die Möglichkeit der Online-Anmeldung für Englisch sowie Französisch für Juristen und, nur im Sommersemester, Russisch für Juristen. Weitere Informationen zu Anmeldung und Fristen erhalten Sie auf der Homepage des Sprachenzentrums.

Veranstaltungen

Veranstaltungen im WS 2018/19

Titel der Veranstaltung: Principles of European Law of Civil Procedure

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Rauscher

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Do. 09.30 (s.t.) – 11.00 Uhr, HS 4

Beginn: 18.10.2018

Teilnehmerkreis: Studenten ab dem 3. Semester

Vorkenntnisse: keine

Inhalt: Brüssel Ia-VO

Literatur: Clarkson/Hill, The Conflict of Laws, 4. Aufl. (2011); Magnus/Mankowski, European Commentaries on Private International Law - Brussels Ibis Regulation (2015)

Sonstige Hinweise: Text der VO (EG) Nr. 44/2001 und VO (EG) Nr. 1215/2012 in Englisch unbedingt zur Vorlesung mitbringen.

Zum Erwerb des Sprachscheins ist das Bestehen einer Abschlussklausur erforderlich, die nicht mit reiner Sprachfähigkeit, sondern nur mit in der Vorlesung vermittelten Fachkenntnissen bestanden werden kann.

 

Titel der Veranstaltung: Anti-Corruption Compliance -Legal and Factual Insight into the Work of a Compliance Organization, concluded by a Case Study

Art der Veranstaltung: Seminar

Dozentin: Dr. Cordula Meckenstock, LL.M.

Anzahl der Semesterwochenstunden: Blockveranstaltung, 2 SWS (dabei entfallen 1 SWS auf das Blockseminar und 1 SWS auf das Selbststudium)

Zeit und Ort: werden noch bekannt gegeben

Teilnehmerkreis: Interessierte Studierende

Inhalt: Das zweitägige englischsprachige Seminar liefert zunächst einen Überblick über die einschlägigen weltweiten rechtlichen Regelungen zum Thema Antikorruptionsstrafrecht. Dazu gehören das OECD-Übereinkommen über die Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr, der U.S.-amerikanische Foreign Corrupt Practices Act, der britische UK Bribery Act sowie das deutsche Internationale Bestechungsgesetz, die entsprechenden StGB-und OWiG-Regelungen. Nach Vorstellung der letzten großen pressewirksamen Korruptions-Fälle wird die praktische Arbeit einer Compliance-Organisation in einem international tätigen Unternehmen vorgestellt. Das Seminar mündet in einer interaktiven Fallstudie vor dem Hintergrund des bis dahin Erarbeiteten.

Es kann ein englischer Sprachschein (bei Teilnahme an der Veranstaltung sowie Bestehen einer Prüfungsleistung) erworben werden. Studierende, die einen Sprachschein im Rahmen der Veranstaltung erwerben wollen, werden gebeten, sich anzumelden.

 

Titel der Veranstaltung: International Law and Human Rights in Jewish History

Art der Veranstaltung: Vorlesung/Interdisziplinäres Wahlfach kraft Anzeige für den SPB 1

Dozent: Dr. Rotem Giladi

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Blockveranstaltung: 22.10.2018, 10.12.2018, 14.12.2018, 15.12.2018, 07.01.2019, 11.01.2019, 12.01.2019; Dubnow-Institut, Goldschmidtstraße 28

Beginn: 22.10.2018

Teilnehmerkreis: Studierende des SPB 1, interessierte Studierende aller Semester

Vorkenntnisse: Keine

Inhalt: This course explores the lives, work, and writings of Jewish international lawyers and human rights activists from the end of the 19th Century to the 1960s. Its starting point is the evident impact of Jewish scholars on modern international law and human rights. After all, international law was traditionally considered the ‘product of European Christian civilization’. Moreover, international law was something that was reserved, in theory and practice, for sovereign states alone. This begs additional questions: why would a stateless people display an interest in this liberal-cosmopolitan project? What promise of emancipation did they see in international treaties and organisations such as the League of Nations and the United Nations? And how have the Holocaust and the establishment of a Jewish state affected these perspectives?

The course is open to students of history, law, and political science. It requires, however, no prior knowledge in either field. The block course will be held on October 22nd, December 10th, 14th, 15th, 2018 and January 7th, 11th, and 12th, 2019.

Literatur: James Loeffler’s Rooted Cosmopolitans: Jews and Human Rights in the Twentieth Century (Yale University Press 2018) covers some persons, institutions, or events explored in this course. Students are required to read, for each class, a pre-assigned article or book chapter. Class work will be dedicated to close readings of pre-assigned primary sources: letters, memoranda, etc. A course reader will be distributed in advance.

Sonstige Hinweise: Voraussetzung der Teilnahme ist die Bereitschaft zur Lektüre und Mitarbeit in englischer Sprache. Die Vorlesung gehört zum Lehrangebot des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und kann von Studierenden im SPB 1 als interdisziplinäres Wahlfach kraft Anzeige (§ 26 Abs. 8 StudO) besucht werden. Bei verfügbarem Platz können auch andere interessierte Teilnehmer den Kurs besuchen.

Die Teilnahme an dieser Vorlesung entspricht der Teilnahme an einer Wahlfachveranstaltung im SPB 1 und kann auf dem „rosa Zettel“ mit 2 SWS abgezeichnet werden. Allerdings können insgesamt nur 2 SWS der Wahlfachveranstaltungen durch interdisziplinäre Wahlfächer kraft Anzeige erbracht werden (§ 26 Abs. 8 S. 4 StudO).

Die Vorlesung schließt mit einer benoteten Prüfung in Klausurform in englischer Sprache ab. Die bestandene Abschlussprüfung ist Nachweis fachspezifischer Fremdsprachenkenntnisse im Sinne des § 18 Abs. 2 SächsJAPO („Sprachenschein“).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; es können etwa 10, maximal 15 Studierende der Juristenfakultät teilnehmen. Verbindliche Anmeldungen für die Veranstaltung nimmt das Sekretariat des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsharmonisierung (Prof. Dr. Zwanzger) entgegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

letzte Änderung: 18.12.2018