Rechtspolitische Gespräche

Rechtspolitische Gespräche: Recht und Rechtsempfinden

Rechtspolitische Gespräche

Die Rechtspolitischen Gespräche widmen sich aktuellen rechtspolitischen Fragen und richten sich gleichermaßen an Studierende wie an die interessierte Leipziger Öffentlichkeit.

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Weitere Vortragsveranstaltungen der Professur

"Recht feministisch" - Christian-Albrechts-Univeristät zu Kiel, Rechtswissenschaftliche Fakultät

Obwohl inzwischen mehr Frauen als Männer Jura studieren, gibt es deutlich weniger als 50% Juraprofessorinnen. Auch machen viele Frauen hervorragende Examina, sodass es nicht an der fachlichen Kompetenz scheitert. Grund ist vielmehr, dass sich nur wenige Frauen sich für den Weg in die Wissenschaft entscheiden. Das Justitia-Programm wendet sich an fortgeschrittene Studentinnen, Doktorandinnen und Habilitandinnen und möchte dem Austausch und der Information dienen und damit langfristig (auch) zu einem Weg in die Wissenschaft ermutigen.

Am 22.06.2021 können Sie von 18:00 bis 19:30 Uhr einen Beitrag von Professorin Elisa Hoven zum Thema „Sexualstrafrecht in Deutschland. Was ist strafbar - und was nicht?” auf ZOOM verfolgen. Sollten Sie interessiert sein, können Sie sich unter recht-feministisch-kiel(at)posteo.de anmelden.

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Am Freitag, den 28.Mai 2021 findet online die Tagung zum Thema „Klimaschutz durch Strafrecht?” statt. Diese wird von Prof. Dr. Elisa Hoven von der Universität Leipzig sowie Prof. Dr. Helmut Satzger von der LMU München veranstaltet. Die vielseitigen und spannenden Vorträge werden gehalten von

  • Helmut Satzger (München)
  • Wolfgang Frisch (Freiburg)
  • Roland Schmitz (Osnabrück)
  • Johanna Hahn (Leipzig)
  • Elisa Hoven (Leipzig)
  • Wolfgang Mitsch (Potsdam)
  • Robert Kert (Wien)
  • Thomas Weigand (Köln)
  • Alex Witting (Harvard)
  • Nicolai von Maltitz (München)

Die Anmeldung erfolgt über office.satzger(at)jura.uni-muenchen.de.

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Gewalt gegen Frauen ist ein zentrales gesellschaftliches Problem. Im Durchschnitt fällt jeden Tag eine Frau der versuchten oder vollendeten Tötungshandlung durch ihren Partner oder Ex-Partner zum Opfer. In den Medien werden die Taten oft als „Eifersuchtsdramen” oder „Familientragödien” dargestellt. Damit werden nicht nur die Ursachen der Tötungen verschleiert, sondern auch das Phänomen nicht als solches benannt.

Unter „Femizid” werden Tötungen von Frauen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit verstanden.  Insbesondere im partnerschaftlichen Nahbereich sind Frauen Gefahr ausgesetzt; Tötungshandlungen finden vielfach nach von Frauen ausgehenden Trennungen statt und sind nicht selten von einem Besitzdenken der Täter geprägt.

Um Femizide zu verhindern, ist ein besonderer Schwerpunkt auf Schutz- und Präventionsmaßnahmen vor Partnerschaftsgewalt zu legen. Doch auch die Rechtsprechung steht in der Verantwortung, dem Phänomen zu begegnen. Gegenwärtig wird der Vorwurf laut, dass in der strafrechtlichen Verfolgung die Motivlage des Täters nicht strafschärfend berücksichtigt oder zu häufig sogar ein minder schwerer Fall angenommen wird.

Im Rahmen der Veranstaltung soll beleuchtet werden, ob das geltende Strafrecht das Phänomen des Femizids angemessen erfasst oder ob Gesetzesänderungen erforderlich sind. Welche praktischen Schwierigkeiten stellen sich bei der Verfolgung von Femiziden? Welche Bedeutung hat das Vortatverhalten bei der Verfolgung von Partnerschaftstötungen?

Diese Fragen sollen diskutiert werden mit OStA Devrim Ermiş (Duisburg), die von ihrer praktischen Erfahrung in der strafrechtlichen Verfolgung von Frauentötungen berichtet, Dr. Leonie Steinl (DJB), die als Vorsitzende der Kommission Strafrecht des DJB die Forderungen des DJB zum Umgang mit Femiziden vorstellen wird, und Prof. Katharina Beckemper (Uni Leipzig), die rechtsvergleichend die geseztlichen Besonderheiten einiger südamerikanischer Staaten vorstellen wird. Moderiert wird die Veranstaltung von Frau Prof. Hoven (Uni Leipzig).

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 16.07.21 um 18:00 Uhr über Zoom statt. Kenncode: 993355

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In Würde sterben? - Zur Strafbarkeit von Sterbehilfe

Am 28.04.2021 um 18:00 Uhr findet auf ZOOM die Veranstaltung "In Würde sterben? - Zur Strafbarkeit von Sterbehilfe" statt. Verfolgen Sie die Vorträge und die Diskussion mit Prof. Hubertus Gersdorf (Uni Leipzig) und Richter am BGH Marcus Köhler unter Moderation von Katharina Beckemper und Elisa Hoven.

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Weggesperrt! Warum Gefängnisse niemandem nützen - Thomas Galli im Gespräch mit Elisa Hoven

Am 9.12.2020 wird Frau Professorin Hoven im Rahmen des Debattenformats "Einmischen!" des Literaturhauses Leipzigs mit dem Rechtsanwalt und Gefängnisdirektor Thomas Galli über das Erfordernis von Haftstrafen diskutieren.

Sollte die Veranstaltung nicht vor Publikum stattfinden können, wird es ein digitales Angebot geben.

Weitere Informationen

Am 24. November 2020 findet die 9. Konferenz zur Strafverfolung der Korruption - dieses Jahr per Zoom - statt.

Die Konferenz zur Strafverfolgung der Korruption ist eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und Transparency International Deutschland e.V. für Staatsanwaltschaften, Polizei und interessierte Fachöffentlichkeit.

Frau Professorin Hoven wird an der Podiumsdiskussion zur Reform der Unternehmenssanktionierung teilnehmen.

Zum Programm

Wie entscheiden, wer sterben muss? Am 7.10. fand die Online-Tagung zur Triage, veranstaltet von Herr Professor Hilgendorf (Uni Würzburg) und Frau Professorin Hoven, statt. 

Zur Zusammenfassung

Professorin Hoven spricht auf dem 40. Erlanger Poetenfest im Gespräch mit Florian Felix Weyh gemeinsam mit Svenja Flaßpöhler über Freiheit, Individualität und Selbstbestimmung in Zeiten des Lockdowns. 

Zum Gespräch

Auch mit Herrn Weyh und diesmal mit Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot geht es um durch die Pandemie ausgelöste strukturelle Verwerfungen in unserem liberalen Zusammenspiel aus Demokratie und Rechtsstaat. Was muss sich, was darf sich und was sollte sich auf keinen Fall verändern?

Zum Gespräch

Professorin Gierhakes NJW-Editorial war Anstoß für unsere Veranstaltung „Staatsexamen der Zukunft”. Nun hat Prof. Gierhake eine Website ins Leben gerufen, auf der sie weitere Reaktionen, Initiativen und Diskussionsbeiträge zusammenträgt.

Weitere Informationen

Am 16.07.2019 hat Prof. Hoven bei unserer Veranstaltung „Staatsexamen der Zukunft” gemeinsam mit ExpertInnen unterschiedliche Ideen zu einer Reform des Ersten Staatsexamens diskutiert. Dazu wurden Interessierte über einen Online-Fragebogen zunächst über ihre Perspektive auf das bestehende Examen und ihre Haltung zu verschiedenen Reformideen befragt. Anstoß war das NJW-Editorial der Professorin Gierhake (Universität Regensburg), die der Veranstaltung ebenfalls beiwohnte.