Unter dem Titel "Ökologische Transformation von Gesellschaft und Recht" veranstaltet die Professur universitäre Seminare, eine dreisemestrige Ringvorlesung sowie eine interdisziplinäre Sommerakademie.

Die Sommerakademie greift die drängendste Krise der Gegenwart auf und fragt, ob (a) diese nicht auch Ergebnis unseres modernen Rechtsdenkens ist und (b) zur Lösung nicht nur konkrete Reaktionen des positiven Rechts ausreichen, sondern eine Modifikation des abstrakten Konstruktes hinter dem modernen Recht notwendig ist.

Um der Komplexität der gesellschaftlichen Herausforderungen der Klimakrise zu entsprechen, umfasst der interdisziplinäre Austausch die am Prozess von Rechtsbildung tangierten wissenschaftlichen Bereiche.

Gefragt wird, was aus ethischer Sicht die schützenswerte Umwelt ist. Empirisch orientiert wird das bestehende Wirtschaftsleben und dessen Zusammenhang mit der Klimakrise betrachtet und mit konkreten Ansätzen konfrontiert.

Methodisch streben wir die Umsetzung eines idealen, auf wissenschaftlicher Erkenntnis basierenden, politischen Diskurses an. Die Teilnehmer:innen selbst sollen so in ihrer Rolle als Staatsbürger zum Multiplikator im Willensbildungsprozess der pluralistischen Demokratie werden.

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Seminare

Im Sommersemester 2021, Wintersemester 2021/22 und Sommersemester 2022 wird jeweils ein universitäres Seminar innerhalb des Themenbereichs "Ökologische Transformation von Gesellschaft und Recht" stattfinden.

Sommersemester 2021

»Rechtsphilosophie und ökologische Nachhaltigkeit«

zum Seminar

Wintersemester 2021/22

»Umweltethik und Umweltstrafrecht«

Zum Seminar

Sommersemester 2022

»Umwelt(straf)recht in der ökologischen Transformation«

zum Seminar

Die Seminare haben ihren Schwerpunkt in rechtsphilosophischen Fragestellungen, sind aber zugleich interdisziplinär konzipiert und daher ausdrücklich für Studierende anderer Studiengänge geöffnet. Interessierte Studierende können sich an die Professur wenden. Die Seminare umfassen 2 SWS bzw. 5 ECTS-Punkte. Es können sowohl Zulassungs-, als auch Prüfungsseminararbeiten, sowie Schlüsselqualifikationen und je nach Anforderungen der jeweiligen Prüfungsordnung sonstige Studienleistungen erbracht werden.

Ringvorlesung

Neben den Seminaren erfolgt die thematische Hinführung auf die Sommerakademie über eine dreisemestrige Ringvorlesung ab dem Sommersemester 2021.

Vorträge im Wintersemester 2021/22

Veranstaltung

Jula Zenetti, LL.M.

Eigenrechte der Natur: Möglichkeiten der Anerkennung

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Veranstaltung

Ulrike Jürschik

Suffizienz und Recht – Suffizienz als transformatives Konzept für das Recht

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Veranstaltung

Prof. Dr. Roland Hefendehl

Die Welt geht zugrunde und das Strafrecht schaut zu? – Zugleich ein Beitrag zum Ökozid –

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Professur Prof. Dr. Klesczewski

Prof. Dr. Wolfang Köck

Herausforderungen und Ansatzpunkte für ein Zukunftsfähiges Umweltrecht

Hier finden Sie die Aufzeichnung des Vortrags.

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Professur Prof. Dr. Klesczewski

Dr. Matthias Schmelzer

Die Postwachstumdiskussion – Einführung und Überblick

Hier finden Sie weiterführende Links zur Veranstaltung sowie die Vortragspräsentation.

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Professur Prof. Dr. Klesczewski

Nina Lanzer

Die Rechtspersönlichkeit von Tieren

Hier finden Sie die Aufzeichnung des Vortrags und weiterführende Links.

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Professur Prof. Dr. Klesczewski

Dr. Stefan Knauß

Rechte der Natur und ihre umweltethische Rechtfertigung

Hier finden Sie die Aufzeichnung des Vortrags.

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Die Ringvorlesung soll im Bereich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auch eine Plattform zum Austausch für Promovierende bieten. An einem Vortrag interessierte Promovierende oder im Arbeitsbereich forschende Personen können sich bei Interesse an den Lehrstuhl wenden.
 

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Sommerakademie 2022

Einladung zur Sommerakademie 2022

In Kooperation mit dem Verein Academia Philosophia Iuris (Academia e. V.) lädt die Professur 2022 zu einer mehrtägigen Sommerakademie unter dem Titel "Ökologische Transformation von Gesellschaft und Recht"

Die Sommerakademie richtet sich an Studierende, Promovierende, postgraduierte Wissenschaftler:innen und sonstige am Thema Interessierte.

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Kooperationen und Einladung zur Zusammenarbeit

Das Konzept basiert auf dem gemeinsamen Interesse aller Beteiligten, Antworten auf die wohl drängendste Frage der Gegenwart zu geben. Die Komplexität des Themas bedingt die Zusammenführung einzelner Wissenschaftsbereiche und unterschiedlicher Perspektiven. Entsprechend diesem Ausgangspunkt sind die Organisator:innen offen für weitere Kooperationen.

 

Sollten Sie Interesse an einer interdisziplinären Zusammenarbeit haben – ganz gleich, ob als Lehrende im Rahmen eines universitären Seminars, mit Ideen für einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung – oder sich für die Teilnahme an der Sommerakademie 2022 interessieren, wenden Sie sich an das Team der Professur.

 

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Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht,
Europäisches Strafrecht und Rechtsphilosophie

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